Wer nach „Lena Valaitis Beerdigung“ sucht, erwartet meist eine Nachricht über den Tod der bekannten Schlagersängerin. Dafür gibt es jedoch keinen belastbaren Anlass. Stand 3. September 2026 ist keine seriöse Todesmeldung und keine Beerdigung von Lena Valaitis bekannt. Ein Medienbericht vom Februar 2026 beschreibt die Sängerin vielmehr als zurückgezogen lebende 82-Jährige in München und erinnert an einen persönlichen Auftritt im Circus Roncalli im Herbst 2025. Dokumentiert ist dagegen die Beerdigung ihres 2008 verstorbenen Ehemanns Horst Jüssen, bei der Lena Valaitis selbstverständlich anwesend war. Diese beiden Sachverhalte sollten klar voneinander getrennt werden.
Lena Valaitis im Überblick
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Anelė Luise Jüssen, geboren als Anelė Luise Valaitytė |
| Geburtsdatum | 7. September 1943 |
| Geburtsort | Memel, heute Klaipėda in Litauen |
| Beruf | Schlagersängerin |
| Bekanntester internationaler Erfolg | „Johnny Blue“ beim Eurovision Song Contest 1981 |
| ESC-Ergebnis | 2. Platz mit 132 Punkten |
| Ehemann | Horst Jüssen, verheiratet ab 1979 bis zu seinem Tod 2008 |
| Kinder | Zwei Söhne |
| Karriereende | 2020 |
| Lebensmittelpunkt | München |
Biografische Angaben zu Herkunft, Familie und Karriere werden unter anderem vom SWR dokumentiert; ihr ESC-Ergebnis wird von den offiziellen Eurovision-Seiten bestätigt.
Gibt es eine Beerdigung von Lena Valaitis?
Für eine Beerdigung von Lena Valaitis selbst gibt es keinen seriösen Nachweis. Bei der aktuellen Recherche findet sich weder eine glaubwürdige Nachricht über ihren Tod noch eine Ankündigung einer Trauerfeier oder Beisetzung.
Der jüngste ausführlichere Bericht über ihr Leben erschien am 24. Februar 2026. Darin wird Lena Valaitis als 82-jährige ehemalige Sängerin beschrieben, die weitgehend zurückgezogen in München lebt. Grundlage war unter anderem ein Treffen mit ihr im Herbst 2025 im Circus Roncalli. Dort sprach sie über Yoga, Freizeitaktivitäten mit Freunden und gemeinsame Zeit mit ihrem Enkel.
Ihr seltenes Auftreten in den Medien hat einen einfachen biografischen Hintergrund: Valaitis hat ihre professionelle Musikkarriere beendet. Im Jahr 2020 verabschiedete sie sich beim „ZDF-Fernsehgarten“ von der großen Bühne.
Ein Karriereende darf deshalb nicht mit einer Todesmeldung verwechselt werden.
Die dokumentierte Beerdigung betrifft Horst Jüssen
Eine plausible Erklärung für die Verbindung der Begriffe „Lena Valaitis“ und „Beerdigung“ liegt in einem tatsächlichen Trauerfall aus ihrem Leben.
Ihr Ehemann, der Schauspieler und Kabarettist Horst Jüssen, starb am 10. November 2008 im Alter von 67 Jahren nach einer Krebserkrankung. Valaitis und Jüssen waren seit 1979 verheiratet und hatten gemeinsam einen Sohn; Valaitis brachte außerdem einen Sohn aus ihrer ersten Ehe mit.
Trauerfeier für Horst Jüssen im November 2008
Die Trauerfeier fand wenige Tage nach Jüssens Tod statt. Bildmaterial der Agentur IMAGO dokumentiert Lena Valaitis am 14. November 2008 bei der Beerdigung ihres Mannes auf dem Waldfriedhof bei München. Weitere zeitgenössische Berichte nennen den Grünwalder Waldfriedhof als Ort der Zeremonie.
Jüssen hatte seine Abschiedsfeier selbst vorbereitet. Nach einem damaligen Bericht war eine kurze Zeremonie ohne klassische kirchliche Gestaltung vorgesehen. Rund 150 Angehörige, Freunde und Weggefährten nahmen Abschied.
Fotos aus diesem Zusammenhang zeigen Lena Valaitis als trauernde Witwe. Werden solche älteren Bilder Jahre später ohne Datum oder erklärenden Kontext veröffentlicht, kann leicht der falsche Eindruck entstehen, sie zeigten eine Beerdigung der Sängerin selbst. Das Bildmaterial dokumentiert jedoch eindeutig den Abschied von Horst Jüssen.
Wer ist Lena Valaitis?
Lena Valaitis wurde am 7. September 1943 in Memel geboren, dem heutigen Klaipėda in Litauen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Deutschland. Später lebte die Familie unter anderem in Memmingen. Valaitis besuchte außerdem das litauische Gymnasium in Hüttenfeld und begann anschließend eine Ausbildung bei der Deutschen Bundespost in Frankfurt. Schon früh nahm sie Gesangsunterricht.
Ihre professionelle Musikkarriere begann um 1970. In den folgenden Jahren etablierte sie sich mit Titeln wie „So wie ein Regenbogen“, „Da kommt José, der Straßenmusikant“ und „Ein schöner Tag“ im deutschsprachigen Schlager.
„Johnny Blue“ machte Lena Valaitis international bekannt
Der Höhepunkt ihrer internationalen Karriere kam 1981 beim Eurovision Song Contest in Dublin.
Mit „Johnny Blue“, komponiert von Ralph Siegel und getextet von Bernd Meinunger, vertrat sie Deutschland. Lena Valaitis erreichte mit 132 Punkten den zweiten Platz. Nur vier Punkte trennten ihren Beitrag vom britischen Sieger Bucks Fizz mit „Making Your Mind Up“.
„Johnny Blue“ blieb eng mit ihrem Namen verbunden und zählt zu den bekanntesten deutschen ESC-Beiträgen aus der Zeit vor Nicoles Sieg mit „Ein bißchen Frieden“ im Jahr 1982.
Leben nach dem Karriereende
Valaitis hatte sich schon früher zeitweise aus dem Showgeschäft zurückgezogen, kehrte jedoch später mit neuen Veröffentlichungen und Fernsehauftritten zurück. Ihr endgültiger Bühnenabschied folgte 2020.
Seitdem tritt sie nur noch selten öffentlich in Erscheinung. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie völlig abgeschottet lebt. Bei ihrem Besuch im Circus Roncalli 2025 erzählte sie von einem aktiven Alltag mit Yoga, kulturellen Unternehmungen und ihrer Familie. Besonders viel Zeit verbringt sie dem Bericht zufolge mit ihrem Enkel.
Auch nach dem Tod ihres Mannes sprach Valaitis mehrfach darüber, welche Bedeutung Familie und Musik während ihrer Trauerzeit hatten. In einem Interview aus dem Jahr 2012 sagte sie, dass ihre beiden Söhne, Freunde und das Weiterarbeiten an ihrer Musik ihr nach Horst Jüssens Tod geholfen hätten.
Lena Valaitis Beerdigung: Fakten im direkten Check
| Behauptung oder Frage | Stand der Fakten |
|---|---|
| Lena Valaitis ist gestorben | Dafür liegt Stand 3. September 2026 keine seriöse Todesmeldung vor |
| Eine Beerdigung von Lena Valaitis wurde angekündigt | Nein |
| Es gibt Fotos von Lena Valaitis auf einer Beerdigung | Ja, unter anderem von der Beerdigung ihres Mannes Horst Jüssen 2008 |
| Horst Jüssen ist verstorben | Ja, am 10. November 2008 |
| Lena Valaitis hat ihre Karriere beendet | Ja, ihr Bühnenabschied erfolgte 2020 |
| Lena Valaitis wurde nach ihrem Rückzug noch öffentlich gesehen | Ja, unter anderem im Herbst 2025 in München |
Die zeitliche Einordnung ist entscheidend: Beerdigungsbilder aus dem Jahr 2008 betreffen Horst Jüssen, nicht Lena Valaitis.
Häufige Fragen zu Lena Valaitis
Ist Lena Valaitis gestorben?
Stand 3. September 2026 gibt es keine seriöse Meldung über den Tod von Lena Valaitis. Ein Bericht vom Februar 2026 beschreibt ihr zurückgezogenes Leben in München und greift einen öffentlichen Auftritt aus dem Herbst 2025 auf.
Wann ist die Beerdigung von Lena Valaitis?
Es ist keine Beerdigung von Lena Valaitis angekündigt. Angaben zu einem angeblichen Termin, Friedhof oder einer Trauerfeier sollten daher nicht als Tatsachen übernommen werden.
Warum gibt es Bilder von Lena Valaitis bei einer Beerdigung?
Dokumentierte Fotos zeigen sie bei der Trauerfeier ihres Ehemanns Horst Jüssen. Die Aufnahmen entstanden am 14. November 2008.
Wann starb Lena Valaitis‘ Ehemann Horst Jüssen?
Horst Jüssen starb am 10. November 2008 im Alter von 67 Jahren nach einer Krebserkrankung. Das Paar war seit 1979 verheiratet.
Wie alt ist Lena Valaitis?
Lena Valaitis wurde am 7. September 1943 geboren. Am 3. September 2026 ist sie somit 82 Jahre alt und wird wenige Tage später 83.
Wann hatte Lena Valaitis ihren letzten großen Auftritt?
Ihr Bühnenabschied erfolgte 2020 mit einem Auftritt im „ZDF-Fernsehgarten“. Seitdem lebt sie weitgehend abseits des professionellen Musikbetriebs.
Fazit
Die Formulierung „Lena Valaitis Beerdigung“ bezeichnet nach aktuellem Stand kein reales Begräbnis der Sängerin. Es gibt keine seriöse Meldung über ihren Tod oder eine bevorstehende Beisetzung. Belegt ist dagegen die Trauerfeier ihres 2008 verstorbenen Ehemanns Horst Jüssen, bei der Lena Valaitis gemeinsam mit ihrer Familie Abschied nahm.
Ihre geringe Medienpräsenz erklärt sich vor allem durch ihren Bühnenabschied im Jahr 2020. Noch im Herbst 2025 trat sie bei einer Veranstaltung in München öffentlich in Erscheinung. Damit lässt sich die zentrale Frage hinter dem Suchbegriff eindeutig und ohne Spekulation beantworten.
siehe auch : Katja Runge: Journalistin, Regisseurin und Partnerin von Oliver Mommsen